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Der Laser

las-logoEntwicklung und Ziele

Der Laser wurde 1970 vom Amerikaner Bruce Kirby  mit dem Ziel entworfen, eine technisch einfach gehaltene aber seglerisch anspruchsvolle Einhandjolle für die Freizeit zu schaffen. Deshalb auch der ursprüngliche Name "Freetime". Das heutige "Laser" wurde erst später von einem kanadischen Studenten vorgeschlagen. Gefertigt wird der Laser von der Firma Performance Sailcraft in England. Lizenznehmer gibt es in den USA, Australien und in Chile.

Aufgrund des One-Designs und dem damals noch geringen Anschaffungspreis wurde die sportliche Einhandjolle sehr schnell von den Seglern entdeckt und angenommen. LaserRadial_6472Mittlerweile (2007) gibt es ca. 190.000 Boote weltweit.

Design und Konstruktion

Wie schon erwähnt, ist der Laser eine strikte One-Design-Klasse. Das Material spielt bei Regatten eine geringere Rolle; der/die Segler/in entscheidet. Die Trimmmöglichkeiten beschränken sich auf Unterliek, Baumniederholer und Cunningham. Selbst bei wenig Wind kommt das Boot schon ins Gleiten.

Bei gleichem Rumpf gibt es für den Laser drei unterschiedliche Riggs. Dabei werden nur das gesteckte Mastunterteil und das Segel ausgetauscht, alle anderen Teile des Bootes sind ident. Dieses Prinzip wird "Formula Laser" genannt.
Es wird unterschieden zwischen:Laser

*    Laser Standard: Rigg mit 7,06 m² Segelfläche - olympische Klasse seit 1996
*    Laser Radial: Rigg mit 5,7 m² Segelfläche - olympische Damen-Klasse ab 2008
*    Laser 4.7: Rigg mit 4,7 m² Segelfläche
     Ist auf leichtgewichtige Seglerinnen und Segler (50-65 kg) ausgerichtet und wird in vielen Ländern als Übergang zwischen Optimist und Laser Standard oder Radial gesegelt.

Transport

Das Boot kann sowohl auf dem Autodach als auch mit einem kleinen Anhänger transportiert  werden.

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